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Bericht des Ortsbürgermeisters September 2006


Bebauungsplan Windmühlenberg - Neubau der Friedhofskapelle - Bevorstehenden Kommunalwahlen

 H.J.Schünemann   Die Hoffnung auf einen schönen Sommer hat sich mehr als erfüllt. Der Juli so heiß, dass man es nur drinnen oder im Wasser richtig aushalten konnte. Das Volks- und Schützenfest kann wieder als erfolg gewertet werden. Leider war dìe Teilnahme am Umzug, wahrscheinlich wegen der großen Hitze, nicht wie in den Vorjahren. Aber immerhin noch beachtlich! Das AWO-Familienfest war gut organisiert, hatte aber leider wenig Besucher. Es war einfach zu warm. Aber gut, dass nicht jeder das Wetter selbst bestimmen kann. Wollen wir hoffen, dass die nächsten größeren Veranstaltungen Museumsfest und Oldtimertreffen gut besucht werden.


Bebauungsplan Windmühlenberg
Während der Ortsratssitzung wurde eingehend über den Bebauungsplan Windmühlenberg gesprochen. Einige Änderungen sind nach Meinung des Ortsrates unbedingt notwendig. So sollen Privatgrundstücke als Waldgebiet ausgewiesen werden. Nach Meinung des Ortsrates sollte hier nicht in die Entscheidungsfreiheit des Eigentümers eingegriffen werden. Dieses Vorhaben soll aus dem Bebauungsplan ausgegliedert werden. Eine nochmalige Befassung ist hier unbedingt erforderlich.

Friedhofskapelle
Der Aufruf des Ortsrates zur Unterstützung beim Abriss der Friedhofskapelle hatte großen Anklang gefunden. Viele freiwillige Helfer fanden sich schnell bereit hier mitzuhelfen. Besonderer Verlass war auf unsere Senioren im Dorf. Sie füllten immer schnell die Lücke im Tagesgeschehen. Abends und am Wochenende waren dann auch die Berufstätigen am Werke. Schneller als erwartet wurde die alte Kapelle innerhalb einer Woche abgerissen.

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Schon eine enorme Leistung, zumal nicht mit einer besonderen Dachstuhlkonstruktion und einem starken Fundament gerechnet wurde. Von einigen Einwohnern wurde bemängelt, dass in der Planung keine Toilettenanlage vorgesehen ist. Leider hätten sich dadurch die Kosten um über 20.000,-- € vergrößert und das gesamte Projekt gefährdet. Wir hoffen hier auf ihr Verständnis. Dank der Unterstützung unserer örtlichen Unternehmer und der Landwirtschaft war dann der Abriss, der Abtransport und die fachgerechte Entsorgung kein Problem mehr. Besonderen Dank für die geleistete kostenlose Unterstützung möchte ich an dieser Stelle den Firmen Kies Evers für die Entsorgung des Bauschuttes, Baumaschinenverleih Blecker für die Bereitstellung von Baumaschinen (Presslufthammer, Bohrhammer und Bagger), Elektro-Henninges für die Elektroarbeiten. Den Emmerstedter Landwirten für die Transportkapazitäten.

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Besonderen Einsatz zeigte als einziger Jugendlicher Jan Dierking. Die Arbeiten gehen mittlerweile gut voran. Wir hoffen, dass die Firma im Zeitplan bleibt und die Kirche nicht über Gebühr für Trauerfeiern genutzt werden muss. Alles in allem mal wieder eine typische Emmerstedter Gemeinschaftsleistung. Hier können wir stolz sein.  Planungsskizzen Friedhofskapelle.

Kommunalwahlen
Am 10. September 2006 sind Kommunalwahlen. Sie sind aufgerufen über die künftigen fünf Jahre der Kommunalpolitik zu entscheiden. Neben dem Kreistag und dem Stadtrat ist auch über die Zusammensetzung des Emmerstedter Ortsrates zu entscheiden. Drei Parteien bewerben sich in Emmerstedt um ihre Gunst. Der Wahlaufruf und die genauen Listen sind im Gemeindebrief angedruckt. Die Zusammensetzung des jetzigen Ortsrates war recht glücklich. In den letzten fünf Jahren wurde doch auch einiges bewegt. Unter anderem konnte der Radweg vom Windmühlenberg zur B 244 wurde endlicht gebaut werden. Die Verkehrssicherheit hat sich hierdurch erheblich erhöht. Die Beleuchtung zum Windmühlenberg wurde teilweise erweitert. Natürlich gegen den Willen der Stadtverwaltung. Aber ihr Ortsrat hat sich hier durchgesetzt. In Umbauten und Modernisierungen im Schulgebäude wurde wesentlich investiert. Keine Grundschule in Helmstedt wurde so gut bedacht wie unsere hier in Emmerstedt. Die Fußwege wurden in das Sanierungsprogramm der Stadt aufgenommen. Für uns ist wichtig, dass die Anwohner nicht an den Kosten der Sanierung beteiligt werden. Der Ortsrat bemüht sich auch um die Belange der örtlichen Vereine. Mit finanziellen und materiellen Mitteln konnten unserer Vereine unterstützt werden. Hierzu dient sicherlich auch die kostenlose Nutzung des alten Schützensaals auf dem Schützenplatz, der viele Veranstaltungen kostengünstig möglich macht. Auch der Bau einer neuen Friedhofskapelle gehört zu dem Erreichten.

Manche Einrichtung, Unterstützung oder aber Neubau wäre ohne den Einsatz des Ortsrates nicht zu Stande gekommen. Besonderer Einsatz war hier immer nötig. In Zeiten knapper Kassen haben wir versucht, dass Mögliche möglich zu machen. So wird es auch in Zukunft mit dem Ortsrat Emmerstedt sein. Die Kandidaten lassen dieses jedenfalls hoffen. Belohnen sie den bisherigen Einsatz für unser Dorf mit einer großen Zustimmung und einer hohen Wahlbeteiligung. Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen der letzten fünf Jahre. Und so sie es wollen, können wir uns an dieser Stelle im nächsten Bericht wieder lesen.


Ihr Hans-Jürgen Schünemann


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