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Museumsfest 2003

Museumsfest alles rund um die Kartoffel

Nach siebenjähriger Pause hieß das Motto des Museumsfestes am 13. und 14. September wieder einmal "Alles rund um die Kartoffel". Wie bereits im Gemeindebrief Nr. 131 berichtet, waren die Kartoffeln zuvor gerodet worden und warteten auf ihre Verwendung.


Am Samstag hatte der 1. Vorsitzende Friedrich-Karl Kamrath Helfer und Aussteller bei herrlichem Sommerwetter begrüßt, anschließend gab der Helmstedter Hausmann G. Hellmuth die Auflassung zum Festbeginn. Alsbald füllte sich dìe Kaffeestube, gab es doch wieder selbst gebackenen Kuchen, gespendet von den Mitgliedern und Freunden des Heimatkreises, denen an dieser Stelle ein besonderes Dankeschön gesagt werden soll.

Daneben gab es eine kleine Sonderausstellung zum Thema "Kartoffeln" auf dem Stallboden, ergänzt durch Schautafeln der Landwirtschaftskammer. Hier konnte auch Kartoffeltorte, Kartoffelschnaps und sonstige Produkte wie Chips verkostet werden, was besonders den hoffnungsvollen Nachwuchs aus Emmerstedt freute. Beim Preisausschreiben gab es als Hauptgewinn 25 kg Kartoffeln zu gewinnen. An beiden Tagen lief ein Film über das Kartoffelroden vor 2 Wochen.

Derweil herrschte im Hof ein buntes Treiben, zu dem wesentlich zahlreiche Aussteller mit vielerlei Angeboten beitrugen. Deftiges aus der Küche wurde am Sonntag geboten: Pellkartoffeln mit Heringsalat oder mit Quarkstippe und Kartoffelpuffer, natürlich von selbst gerodeten Kartoffeln.

Traditionell inzwischen das Sonntagskonzert der Helmstedter Lappwaldmusikanten, diesmal mit Showeinlagen. Im Garten wurden nachmittags die gerodeten Kartoffeln mit der Sortiermaschine (opp Platt heft dat Jerät Klappere) verlesen.

Am offenen Feuer konnten Kinder die Erdäpfel rösten. Aber nicht nur das - Steffens Kutschwagen drehte ein ums andere Mal voll beladen eine Runde durchs Dorf und im Zelt des DRK wurden Kindergesichter zu Katzen und Clowns geschminkt.

Kaum war die Kaffeetafel aufgehoben, mussten die Damen in der Küche die beliebten Schmalzbrote mit und ohne Harzer Käse vorbereiten. Richtig stressig, und das an beiden Tagen. Daneben bot der Grill von Schlachter Walter eine Alternative zum Abendessen; Weinstand und Bierwagen sorgten für die notwendige Verdünnung...

Wie immer an diesen Tagen harrte ein harter Kern bis in die späten Abendstunden aus. Ein Zeichen, dass es wiederum gefallen hat, was auch die Aussteller bestätigten.

Gerhard Kaminski



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